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29. Januar 2023

vegane Burgerbrötchen

 die Burgerbrötchen brauchen etwas Zeit fürs Gehen, sind an sich aber leicht gemacht. Man braucht ca. 2 Stunden Gehzeit für den Teig und die Teiglinge. Dieses Rezept ergibt 6 Burgerbrötchen.

veganes Burgerbrötchen mit Kidneyburger

Zutaten:

350g helles Mehl (Weizen oder Dinkel 550er, 1050er geht aber auch noch gut)

ca. 150 ml lauwarmen Pflanzendrink (ich nehme Sojadrink hier)

1/2 Würfel Frischhefe

1 EL (knapp) Zucker

1 TL Salz

45g neutral schmeckendes Öl wie Sonnenblumen- oder Distelöl (entspricht bei mir 5 EL)

etwas Öl zum Bestereichen

evtl etwas Sesam, Schwarzkümmel

zu tun:

  • das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte mit einem Löffel reindrücken
  • in diesen "Krater" die Hefe bröseln
  • 1 EL Zucker hinzufügen
  • und etwas von dem lauwarmen Sojadrink reinrühren. Dabei vermischt sich etwas Mehl mit der Hefe und dem Zucker zu einem flüssigen Brei.
  • Abgedeckt mit einem Küchentuch an einem warmen Ort (Ofen knapp 50°) gehen lassen.
  • Anschließend die restlichen Teigzutaten (Öl, Salz, Rest Pflanzendrink) hinzufügen und den Teig mit der Hand 5-10 Minuten walken und kneten.  Es sollte ein fluffiger, nicht an den Händen klebender Teig entstehen. Wenn er zu feucht ist, eine kleine Menge Mehl hinzufügen. Sollte er zu trocken sein, eine Knethand mit wenig weiterer Flüssigkeit (kann auch lauwarmes Wassser sein) befeuchten und wieder gründlich durchkneten.
  • Den Teig in der Schüssel wieder mt einem Tuch abdecken und weitere 60 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit sollte er deutlich aufgegangen sein.
  • Dann kurz noch einmal durchkneten und 6 gleich große Burgerbrötchen ohne zuviel zu kneten mit der Hand formen. Ich rolle sie vorsichtig zur Kugel, lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und drücke sie leicht flacher.
  • Dann die Teiglinge im warmen Ofen nochmal 1 Stunde gehen lassen.
  • Die Teiglinge mit Öl bepinseln und mit Saaten nach Bedarf bestreuen.
  • Anschließend bei 190 Grad ca. 15-20 Minuten backen. Die Burgerbrötchen sollten ganz leicht Farbe bekommen, aber keine dunkle Kruste.
  • Abkühlen lassen, aufschneiden und mit leckeren selbst gemachten Burger Patties befüllen.

Guten Appetit!

Burger Patties auf Basis von Kidneybohnen- am nächsten am "Original" wie ich finde -  findest du hier:

Kidney-Burger

Meine beliebten Dinkelburger -die ihr eigenes Aroma haben und nicht so Imbissbuden Style- findest du hier:

Meine Superburger- beliebt auch bei Kindern

Vegane Dinkelburger mit Cashewkernen



9. November 2015

Lebkuchen Plätzchen - langfristig vorraus ansetzen!

Uiuiui...ich habe eine Menge gebacken und gekocht, was seinen Platz hier verdient und keine Zeit gefunden es hier einzufügen. Sebastian, Anna und ich haben dieses Jahr mit der Imkerei begonnen.
Wie so vieles, haben wir nicht mit einem "bisschen" begonnen, sondern mit ganz viel. 10 Völker und viel lernen.
Jetzt kehrt langsam Ruhe ein und Bienen, der Garten und weitere Projekte gönnen uns eine kleine Atempause.

Heute setze ich einen Lebkuchenteig an, damit wir an Weihnukka köstliche Lebkuchenbienen haben. Letztes Jahr habe ich dieses Rezept ausprobiert und es war wunderbar.

Der Teig sollte mehrere Wochen vor dem Backen im Kühlschrank (oder woanders kühl) stehen.

Zutaten für ca. 2 Bleche:

500g Honig
500g brauner Zucker
200g Magerine oder Butter
ca. 20- 30g Lebkuchengewürz ( Mischung aus Orangenschale, Zimtschale, Zimt, Nelke, Sternanis, Ingwer, Muskat, Kardamom bei Lebensbaum)
abgeriebene Schale von 2 Zitronen
1 kg Mehl
4 EL Kakaopulver
4 Eier
24g Pottasche (ca. 2 geh. TL)
4 cl Kirschwasser

ZÜGIG und ohne Pause arbeiten! Am besten mit Hilfe einer Küchenmaschine oder Knethaken eines Handmixers. Sonst wird der Teig steinhart bevor er fertig gerührt ist...
  • Honig und Zucker in einem Topf sanft erwärmen und unter Rühren Magerine, Lebkuchengewürz und Zitronenschale dazugeben. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  • Mehl und Kakao in einer Schüssel verrühren
  • die Honig-Fett-Gewürzmasse nach und nach zum Mehlgemisch hinzufügen und gut verkneten
  • Eier verquirlen und unter den Teig mischen
  • Pottasche in einer Tasse mit dem Kirschwasser verrühren und gut auflösen und ebenfalls unter den Teig mischen.
  • eine Kugel formen und den Teig minimum 1 Nacht, besser mehrere Wochen ruhen lassen!  
Am besten sollen 2 Monate sein, aber so eine Vorlaufzeit habe ich noch nicht ausprobiert.
Nicht wundern, wenn der Teig stinkt. Ich habe beim ersten Mal auch geglaubt, ich hätte einen haufen teure Zutaten vergammeln lassen.... Die Pottasche bewirkt so einen Ammoniakgeruch, der nach dem Backen gänzlich verschwunden ist und übrig bleiben köstliche Lebkuchen (sofern man sie nicht zu lange im Ofen lässt. Zu lang gebacken wird Lebkuchen bitter).

Kommen wir zur Fertigstellung:
  • Teig durchkneten. 
  • auf einer bemehltenmFläche fingerdick ausrollen (war witzig beim ersten Mal, sehr schwer, mal sehen, wie es dieses Mal wird. Ich werde Backpapier unterlegen dieses Mal)
  • Kreise, Herzchen oder was auch immer ausstechen / ausschneiden
  • nochmal 1-2 Stunden stehen lassen
  • auf Backpapier im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene bei 180-200° backen. Bei einem Gasherd Stufe 2-3.
  • ca. 20min. ! Hin und wieder die Farbe der Lebkuchenplätzchen prüfen! Nicht zu dunkel werden lassen!
Abgekühlte Lebkuchen kann man nach Geschmack mit einer hochwertigen Kuvertüre überziehen und in eine Keksdose tun. Wenn sie zu fest werden, kann man ein paar Stücke Apfelschale in die Dose tun und sie werden weicher.

3. Mai 2013

Hinweis zu allen Backwaren!

Ich backe mit einem Gasbackofen.
Das ist ziemlich anders als mit einem Elektroofen. Zum einen ist die Hitze viel feuchter, dann kommt sie vorwiegend von unten.
Unser Ofen ist vorwiegend in der Aufwärmphase sehr heiß, und reguliert sich dann auf die eingestellte Temperatur runter. Das ist besonders toll bei Broten und Pizzen, die durchweg phantastisch gelingen.

Alle Backangaben, die ich mache, beziehen sich auf meine Erfahrungen mit unserem Ofen. Das kann also bei einem Elektroofen auch sehr anders sein.

Ich würde mich freuen von euren Backerfahrungen mit meinen Rezepten zu hören, damit ich gegebenenfalls Hinweise für Elektroofennutzer mit einfügen kann:
rebecca@xsxxl.de

7. Februar 2013

Helles Mandelbrot

Das ist ein absolut köstliches Weißbrot, was ich Sonntags zum Frühstück ebenso lecker finde, wie in Olivenöl getunkt als Vorspeise.

Zutaten:
350g Weizenmehl Typ 1050
1/8 l lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
30g Frischhefe
250g Quark (mit Raumtemperatur)
50g gehackte Mandeln
2 EL Butter
1 TL Salz
1 Ei

  • Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Kuhle vertiefen und die Hälfte des lauwarmen Wassers mit Zucker und Hefe verrühren und die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch abgedeckt 15min stehen lassen.
  • Quark, Butter, Salz, Ei, gehackte Mandeln zum Teig geben, alles gut zu einem glatten Teig verrühren (Knethaken oder Holzlöffel mit Loch). Den Teig etwas schlagen und an einem warmen Ort zugedeckt 20-30min gehen lassen.
  • Kastenform (25cm) fetten, Teig rein und noch weitere 15min gehen lassen.
  • Den Ofen auf 250°C vorheizen (Gas Stufe 6)
  • auf ein Backblech 1 Tasse Wasser gießen und auf die unterste Stufe schieben
  • Brot auf mittlerer Schiene bei 200°C (Gas Stufe 3-4) ca. 50min. backen.

3. Februar 2013

Das ist Rock'n'Roll Küche!!!! Los geht's!!!!

Alle, die mich besser kennen, wissen was für eine zentrale Rolle kochen, essen und Musik in meinem Leben spielen.

Kochen ist für mich Kreativität, Entspannung, Freude, Genuss.
Essen ist für mich, dem Körper das zuzuführen, was er für seine Aufgaben braucht und darüber hinaus oftmals ein Feuerwerk an Geschmacksexplosionen (Thon rouge, Orangen-Vanille-Eis, Lammkeule mit Rosmarin), die zutiefst zufrieden machen.
Musik sind Gefühle, bis ins Mark berührt werden, Feinstoffliches und Grobstoffliches.

Ich koche seit meinem 16. Lebensjahr. Was angefangen hat mit den Schulrezepten meiner Mutter für Spaghetti Bolognese und Kopfsalat hat sich über die Jahre bis zur Kochkunst entwickelt. Dabei habe ich verschiedenste Phasen durchgemacht:
kochen lernen, die perfekte Pizza üben (ich habe eine zeitlang täglich mehrere Pizzen gebacken), Vollwertküche, Mediterrane Küche, Finnische, Ghanaische, Arabische, Asiatische Küche (vorwiegend Japanisch), 5-Elemente-Küche, vegetarisch, vegan, lowcarb-eiweissreich kochen, Schnellküche bis zum 4-Gänge-Menu mit exquisiten und mitunter furchtbar teuren Zutaten.

2 Jahre habe ich mit meiner guten Freundin Eva im Kölner Tsunami Club in der Südstadt die dort spielenden Bands mit mehrgängigen Essen verwöhnt. Das war eine tolle Zeit und die Bands waren glücklich auf ihren Touren liebevoll und abwechslungsreich bekocht zu werden und dabei auf ihre Essenswünsche (vegan usw.) kulinarisch beglückend Rücksicht genommen wurde.

Meine Lieblingsküche ist rund um das Mittelmeer. Dabei schätze ich besonders die arabisch beeinflusste andalusische Küche und italienisch. Da fühle ich mich zuhause. Vielfältiges Gemüse mit köstlichen Kräutern, Zitrussfrüchten, Mandeln, Safran...
Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

Ich esse und probiere alles bis auf Meeresfrüchte ("Schläuche und Ventile esse ich nicht!") und höchst selten Fisch.

Um mehr Menschen an meinen Lieblingsessen teilhaben zu lassen, habe ich beschlossen diesen Blog zu gründen. Ich wünsche Lesern und Nutzern viel Spaß beim Stöbern und ausprobieren und freue mich über jedes Feedback.

also ran an die Töpfe, Lieblingsplatte aufgelegt, Wein aufgemacht und los gehts mit der Rock'n'Roll Küche!

Meine Mailadresse: rebecca@xsxxl.de